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eMERGE2: Elektromobilität im Praxistest

Stuttgart. Mit dem Sammeln von Fahrinformationen aus erster Hand macht Mercedes-Benz bereits seit Januar 2016 knapp 200 Kunden zu Elektromobilisten. Sie sind Teilnehmer am Projekt eMERGE2, das die Elektromobilität in einem mehrjährigen deutschlandweiten Praxistest analysiert. Das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderte Projekt läuft von 2015 bis 2017 und wird von fünf Kooperationspartner aus Industrie und Forschung getragen: der Daimler AG, dem Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS), der RWTH Aachen, der TU Berlin (mit den Fachgebieten ODS, SWT, WIP) und der Universität Siegen.

„Ich bin absolut beeindruckt, mit welchem Herzblut und mit welcher Leidenschaft sich unsere Kunden engagieren, um die Elektromobilität in unserem Land voranzubringen: sie sind die wahren Pioniere der Elektromobilität“, so Christian Scheidler, Projektleiter eMERGE2 bei der Daimler AG.

eMERGE2 ist die Weiterentwicklung des Vorgängerprojektes eMERGE, in dem von Mai 2013 bis Juni 2015 untersucht wurde, wie sich die Elektromobilität optimal in die Verkehrssysteme und den Alltag der Menschen integrieren lässt. Der Schwerpunkt der Analyse lag hier auf der Erforschung des Ladeverhaltens der Kunden. 146 Privat- und Geschäftskunden mit smart fortwo electric drive aus Berlin, Potsdam und Nordrhein-Westfalen legten während des Projektzeitraums über eine Million Kilometer zurück.

Für die nächste Ausbaustufe des Projekts haben sich bereits 150 Privatkunden und Unternehmen aus ganz Deutschland angemeldet. Im Rahmen von eMERGE2 lassen die Besitzer von vollelektrisch betriebenen B-Klassen 250e (Stromverbrauch gewichtet: 17,9 -16,6 kWh/100 km, CO2-Emissionen: 0 g/km) und den Plug-In-Hybrid-Modellen C-Klasse 350e (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,4,-2,1 l/100 km, Stromverbrauch gewichtet: 13,2-11,0 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert: 54-48 g/km) und E-Klasse 350e (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,5,-2,1 l/100 km, Stromverbrauch gewichtet: 14,0-11,5 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert: 57-49 g/km) ihre Autos mit einem Datenlogger ausrüsten, der das tägliche Fahrverhalten der Kunden ermittelt und aufzeichnet. Zudem werden die Probanden regelmäßig in Form von persönlichen Interviews zu Ihrem individuellen Nutzungsverhalten befragt. Bei einem Kommunikationsworkshop am 8. Oktober 2016 diskutierten die Teilnehmer der Studie mit zahlreichen Entwicklern der Daimler AG ihre Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge. Die Ergebnisse der gewonnenen Daten sind wichtiger Bestandteil der Entwicklung zukünftiger batterieelektrischer Fahrzeugkonzepte. Das Projektziel ist es, fahrzeugseitige Innovationen zu entwickeln und Akzeptanz für Geschäftsmodelle zu schaffen, die die Elektromobilität langfristig am Markt etablieren.

Bis zum 2. Dezember können sich noch 50 weitere Interessenten im Internet unter www.emerge-projekt.de anmelden. Als Bonus erhalten die Projektteilnehmer in einem Zeitraum von maximal 12 Monaten monatlich bis zu 150€* pro Fahrzeug.

*120€ für Fahrzeuge mit Hybridantrieb, 150€ für rein batterieelektrische Fahrzeuge

Projekt eMERGE: Elektrofahrzeuge intelligent regenerativ betanken

eMERGE – unter diesem Namen wurde die Elektromobilität erstmals ganzheitlich betrachtet. RWE hat an dem richtungsweisenden Projekt als Konsortialpartner und als Teilnehmer mitgewirkt. Dabei konnten RWE und die weiteren Partner zeigen, dass es nicht nur in der Theorie, sondern auch ganz praktisch möglich ist, Fahrzeuge intelligent und ausschließlich mit zur Verfügung stehender erneuerbarer Energie aufzuladen. Hierzu wurden die Vorteile des Standards ISO/IEC 15118 gegenüber „herkömmlichen“ Elektrofahrzeugen voll und ganz ausgespielt. Diese Vorteile liegen in der automatischen Nutzerauthentifizierung, der Übermittlung der aktuellen und wahrscheinlich zukünftigen Netzauslastung an das Fahrzeug sowie der Einbeziehung der Nutzerwünsche hinsichtlich der Abfahrtszeiten.

Mobile Ladesäulen von RWE

Als Teilnehmer hatte RWE während des Projektzeitraums eine Flotte von zehn smart fortwo electric drive in Gestalt eines internen eCarsharing eingesetzt. „eMERGE hat wichtige Erkenntnisse gebracht, wie wir die Elektromobilität für die Nutzer attraktiver machen und somit weiter voranbringen können“, erklärt Dr. Norbert Verweyen, Mitglied der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH.

Selbstverständlich nahm RWE auch am Abschluss des Forschungsprojekts teil. Insgesamt fuhren 38 smart fortwo electric drive in einem Korso von Köln nach Much im Bergischen Land. Dort fand die große Abschluss¬veranstaltung für die Teilnehmer statt. Eigens für die abschließende Aktion hatte RWE jeweils vierzehn mobile Ladepunkte an Start- und Zielpunkt der Tour installiert. Passend zum Gesamtengagement, denn in das Projekt war das Unternehmen als Partner für Ladeinfrastruktur eingebunden.

Das Forschungsprojekt eMERGE brachte mit einer Flotte von rund 150 privat und gewerblich genutzten Fahrzeugen neue Erkenntnisse zu den Anforderungen an die Ladeinfrastruktur, die Verkehrssysteme und die Geschäftsmodelle – wertvolle Daten für die Zukunft der Elektromobilität.

eMERGE: Wichtiger Beitrag für die Entwicklung der Mobilität der Zukunft

Stuttgart/Berlin – Nach über einer Million Kilometern in zwei Jahren – von Mai 2013 bis Juni 2015 – ist der Elektroauto-Praxistest eMERGE abgeschlossen. Teilnehmer des Projekts waren Privat- und Geschäftskunden mit 146 smart fortwo electric drive aus Berlin, Potsdam und Nordrhein-Westfalen. Einige davon erzielten dabei Rekorde: Der niedrigste durchschnittliche Energieverbrauch über ein Jahr lag bei 10,4 kWh/100 km, die höchste Reichweite bei 161 Kilometern. Zertifiziert ist der smart fortwo electric drive mit einem Verbrauch von 16,3 kWh/100 km und 145 Kilometern Reichweite.

Der breit angelegte Feldversuch im Rahmen des eMERGE-Projekts gibt nicht nur Aufschluss über Nutzerverhalten und Technik von E-Autos; untersucht wurden auch intelligente Ladesysteme zur Verbesserung der Stromnetzauslastung sowie unterschiedliche Preissysteme im Hinblick auf die Kundenakzeptanz. Mit Hilfe von Verkehrsmodellen haben die Projektpartner den Bedarf öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur überprüft. Daimler verantwortete im Projekt die Erfassung von Fahr- und Ladedaten für die Evaluierung des Feldtests. Daten wie Ladedauer oder Ladehäufigkeit wurden anonymisiert erfasst und wissenschaftlich ausgewertet, dazu erfolgten regelmäßig Befragungen mit den Teilnehmern.

„Die Teilnehmer am Forschungsprojekt eMERGE haben einen wichtigen Beitrag für die Mobilität der Zukunft geleistet. Mit ihrer Hilfe haben wir den realen Kundenbetrieb von Elektroautos wissenschaftlich erforscht und damit wertvolle Daten gewonnen, die wir für die Entwicklung künftiger Elektroautos nutzen können“, so Harald Kröger, Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik & E-Drive Mercedes-Benz Cars. „Mit zunehmend günstigen Batteriesystemen werden wir unseren Kunden in Zukunft immer attraktivere Preise bieten können. Wir befürworten aber zusätzlich ein attraktives Anreizsystem, das der Elektromobiliät schnell Aufschwung geben kann. Daimler verfügt schon heute über die weltweit vielfältigste Elektro- und Hybridflotte und investiert weiterhin massiv in die Entwicklung alternativer Antriebssysteme.“

Parallel zur Mercedes-Benz Plug-In Hybridoffensive, die insgesamt zehn Modelle bis 2017 vorsieht, plant das Unternehmen auch weitere rein elektrische Fahrzeuge mit Batterie oder Brennstoffzelle.

Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, betonte anlässlich der Abschlussveranstaltung: „Der Bund engagiert sich beim Flottenprojekt eMERGE insgesamt mit einer Förderung von rd. 6,5 Millionen Euro. Wir freuen uns, dass wir dadurch die Marktentwicklung der Elektromobilität aktiv unterstützen können. Für den jetzt anstehenden Markthochlauf brauchen wir einen umfassenden und flächendeckenden Einsatz von Elektrofahrzeugen in den öffentlichen und privaten Flotten. Das BMVI geht hier mit gutem Beispiel voran.“

eMERGE-Studie: Elektroautos ab 50 km täglich finanziell interessant

Typische Befürworter der Elektromobilität sind gebildet, technologieaffin und verfügen über ein überdurchschnittlich hohes Einkommen – so die Zielgruppenanalyse des eMERGE-Projekts. Die Forscher erhielten auch eine interessante Erkenntnis zu den Ablehnern der Elektromobilität; je weniger die befragten Personen über Elektromobilität wussten, desto negativer deren Urteil. Weiteres Ergebnis der Studie: Der Anschaffungspreis ist ein zentrales Kriterium für oder gegen ein Elektroauto. Ersparnisse im Verbrauch waren den Befragten dagegen oft nicht bewusst. Als ideale Zielgruppe haben sich in der Untersuchung Pendler mit täglichen Fahrstrecken ab 50 Kilometern erwiesen, da die Anschaffung eines Elektroautos dann durch die geringen Betriebs- und Unterhaltskosten finanziell interessant wird. Reichweite, Leistung, Platz und Ladedauer gewichten die Befragten ebenfalls sehr hoch. Die Entscheidung für ein Elektroauto fällt laut Studie vor allem aus Imagegründen; das persönliche Umweltbewusstsein spiele dagegen eine untergeordnete Rolle. Durchaus positiv beeinflusse eine Kaufentscheidung dagegen der Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur.

Erkenntnisse rund ums Laden

Im Rahmen von eMERGE wurden auch die Fahr- und Ladeprofile potenzieller Nutzer analysiert und der entsprechende Bedarf ermittelt. Demnach wird etwa ein Viertel der Ladeinfrastruktur voraussichtlich an öffentlichen Standorten benötigt, über die Hälfte an halböffentlichen, etwa bei Einkaufszentren oder Freizeiteinrichtungen. Eine weitere wichtige Erkenntnis: Der Nachtladebedarf bestimmt den gesamten Infrastrukturbedarf, da nachts in der Regel pro Ladepunkt nur einmal geladen wird, während tagsüber mehrere Ladevorgänge möglich sind.

Die Erprobung des Plug&Charge-Ladens bei Teilnehmern mit eigener Photovoltaik-Anlage bildete einen weiteren Forschungsschwerpunkt. Plug&Charge bedeutet, dass der Ladevorgang automatisch startet, ohne dass eine zusätzliche Identifikation nötig ist. Mittels einer RWE-Wallbox gelang es, das intelligente Laden weiterzuentwickeln. eMERGE-Teilnehmer konnten ihre Ladestrategie anpassen, also etwa ihren smart fortwo electric drive genau dann laden, wenn genügend Strom aus erneuerbaren Energien zur Verfügung stand – in diesem Fall aus der eigenen Solaranlage. So können die Nutzer gleichermaßen komfortabel, intelligent und umweltbewusst laden.

eMERGE2: Flottenvorhaben mit 200 Fahrzeugen von Mercedes-Benz

Direkt im Anschluss an eMERGE startet eMERGE2. Bis zu 200 Autos werden im Rahmen dieses Nachfolgeprojekts in den Modellregionen Berlin/Potsdam, Stuttgart, Rhein-Ruhr und Rhein-Main eingesetzt. Die Fahrzeugflotte setzt sich zusammen aus dem batterieelektrischen B 250 e und Plug-In Hybriden von Mercedes-Benz. Aufgrund der anderen Technik und der anderen Fahrzeugsegmente lassen sich andere Nutzungsmotive vermuten als beim smart fortwo electric drive. Durch die Integration von Plug-In Hybriden können die Projektpartner das Nutzungsverhalten einer weiteren Kundengruppe untersuchen und dem von Kunden mit rein elektrischen Fahrzeugen gegenüberstellen. Die Ergebnisse aus dem tatsächlichen Kundenbetrieb bei eMERGE2 können so wiederum zusammen mit weiteren Erfahrungswerten - beispielsweise aus Tests mit Dauerläufern - in die Entwicklung elektrischer Antriebsstränge beziehungsweise Systeme einfließen.

Über eMERGE

eMERGE leitet sich ab von „elektromobile Modellregionen“ und basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz. Nutzungs-, Lade- und Vermarktungsmodelle der Elektromobilität werden anhand realer Kundendaten aus den Regionen Rhein-Ruhr und Berlin evaluiert und weiterentwickelt. So sollen Innovationen bei Elektroautos vorangetrieben und Akzeptanz für Geschäftsmodelle geschaffen werden. Ziel ist der langfristige Markterfolg von E-Fahrzeugen. Bei eMERGE kooperieren sieben Partner: Daimler AG, Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS), PTV AG, RWE Effizienz GmbH, RWTH Aachen University (Lehrstuhl Controlling), TU Berlin (Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik/WIP) und Universität Siegen (Lehrstuhl Marketing). Gefördert wird eMERGE vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität.

eMERGE – mehr als das (E-)Auto

Das Projekt eMERGE unterzieht die Elektromobilität zwischen 2012 und 2015 einem integralen Praxistest. Dieser geht weit über das Fahrzeug hinaus und hat das gesamte Verkehrssystem im Blick. Mehr als 100 Nutzer machen bereits mit. Sie fahren in der Projektphase den smart fortwo electric drive und unterstützen dabei die umfassende Untersuchung.

Stuttgart. Bis zu 125 smart fortwo electric drive sind heute bereits für eMERGE auf der Straße unterwegs - unter realen Bedingungen bei über 100 Privat- und Geschäftskunden. Diese können sich als echte Pioniere der Elektromobilität sehen: Ihre Projektteilnahme ermöglicht die breit angelegte Studie und die ganzheitliche Auswertung lokal emissionsfreier Mobilität. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen neue Anforderungen an Infrastruktur, Verbesserung von Stromnetzauslastung und Ladungsvorgängen sowie nicht zuletzt das Nutzerverhalten. Dieses wird mithilfe von regelmäßig stattfindenden Befragungen sowie Fahr- und Ladeprofilen analysiert. Die Daten werden bis Mitte 2015 auf die verschiedenen Schwerpunkte hin systematisch ausgewertet.

Bis zum 30. September 2014 können sich noch 50 Privatpersonen und Unternehmen aus Berlin/Potsdam und Rhein-Ruhr anmelden: in den smart centern oder im Internet unterwww.emerge-projekt.de. Als Aufwandsentschädigung entfallen für die Teilnehmer die Kosten für das sale&care-Batterieleasing von 65€ pro Monat bis Mitte 2015.

Über eMERGE
Wie lässt sich Elektromobilität optimal in die Verkehrssysteme und den Alltag der Menschen integrieren - unter Berücksichtigung aller relevanten Aspekte von Energie und Infrastruktur über den Nutzer bis hin zu den Fahrzeugen selbst? Dieser Aufgabe widmet sich das Projekt eMERGE in den Regionen Berlin/Potsdam und Rhein-Ruhr, das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wird. Um solch eine breit angelegte Studie durchführen zu können, braucht es ganz unterschiedliche Kompetenzen. Daher kooperieren für das Projekt eMERGE sieben Partner aus Industrie, Forschung und öffentlichen Forschungseinrichtungen. Das Forschungsprojekt läuft bis Juni 2015. Zu den Projektpartnern gehören die Daimler AG, die Fraunhofer Gesellschaft (FOKUS), die PTV AG, die RWE Effizienz GmbH, die RWTH Aachen, die TU Berlin (mit dem Fachgebiet WIP) und die Universität Siegen.Zur Daimler-Pressemitteilung

Dienstfahrten im Ruhrgebiet ab jetzt „elektromobil“

Dienstlich vom Standort Essen nach Dortmund oder zum Ortstermin nach Recklinghausen: Der elektromobile Werksverkehr auf kurzen Strecken entlang der A40 wird ab sofort ein Stück leiser, sauberer - und vor allem e-mobil.

Denn ab sofort stehen für die Fahrten von RWE-Mitarbeitern zehn Elektrofahrzeuge des Typs smart fortwo electric drive bereit, wie beim Car-Sharing einfach zu buchen über das Intranet.

"Wir reden nicht nur über Elektromobilität, wir nutzen sie auch. Wir setzen Elektroautos in unserem Arbeitsalltag ein", erklärt Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland AG. An zehn RWE-Standorten gehen die Elektro-Flitzer an den Start. Dazu hat das Unternehmen gleichzeitig in neue Ladepunkte vor Ort investiert.

Die Aktion eMERGE-to-go ist Teil des bundesweiten eMERGE-Projektes, an dem sich RWE als Partner beteiligt. eMERGE wird im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität mit insgesamt 4,5 Mio. Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Modellregionen Elektromobilität werden von der NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert. Seitens RWE liegen die inhaltlichen Schwerpunkte in der Entwicklung der Norm ISO/IEC 15118, der Ausstattung der Projektteilnehmer mit Ladeinfrastruktur sowie der Konzeptionierung und Umsetzung des elektromobilen Werksverkehrs.

RWE ist der Vorreiter der Elektromobilität in Deutschland und Europa. "Wir müssen Mobilität grundsätzlich neu denken: 70 Prozent aller Europäer fahren täglich weniger als 40 Kilometer. Dafür ist E-Mobilität ideal", sagt Dr. Dietrich Gemmel, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH. "Alle RWE-Mitarbeiter entlang der A40 werden in das Projekt eingebunden und werden es schnell mit Leben füllen. Ich freue mich, dass jeder Einzelne nun ein klares Statement für eine Technologie abgeben kann, in der wir die Zukunft der Mobilität sehen."

In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen in den Aufbau einer intelligenten Ladeinfrastruktur investiert. Europaweit betreibt RWE 3.000 Ladepunkte, die Werksstandorte und Unternehmensparkplätze mit eingerechnet. Allein im vergangenen Jahr wurden 390 Ladepunkte aufgebaut.

Elektromobilitätsprojekt eMERGE: mehr als 500.000 km elektrisch zurückgelegt

Dortmund, 1. Oktober 2014

Rund 150 Teilnehmer in den Regionen Rhein-Ruhr und Berlin/Potsdam haben mehr als 500.000 Kilometer rein elektrisch zurückgelegt. Sie sind Teil des Elektromobilitätsprojektes eMERGE ("elektromobile Modellregionen"), das mittlerweile seit November 2013 läuft. Im Vergleich mit einer Kohlendioxid-Emission von 100g/km ergibt sich eine eingesparte Kohlendioxid-Menge von mehr als 50 Tonnen. Da eMERGE noch bis Ende 2015 läuft, sind die Teilnehmer optimistisch, die Millionengrenze zu knacken.

Das Innovationsprojekt eMERGE wird im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Modellregionen Elektromobilität werden von der NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert. Weitere Projektpartner neben der RWE Effizienz sind die Daimler AG, die Fraunhofer Gesellschaft (FOKUS), die PTV AG, die RWTH Aachen, die TU Berlin (mit dem Fachgebiet WIP) und die Universität Siegen.

RWE engagiert sich seit 2009 für den Aufbau des Elektromobilitätsmarkts. Das Unternehmen ist in Deutschland, Europa und den USA aktuell an einer Reihe von Forschungsprojekten zur Elektromobilität beteiligt. Bei den deutschlandweiten Elektromobilitätstests ist RWE besonders in Berlin und Nordrhein-Westfalen tätig. Forschungsschwerpunkte liegen auf der Entwicklung von neuen Ladetechnologien sowie von innovativer Informations- und Kommunikationstechnologie, damit Elektromobilisten sicher und komfortabel laden können und Ökostrom optimal für das Laden eingesetzt werden kann. RWE Effizienz ist mit 3.200 intelligenten Ladepunkten einer der führenden Betreiber von intelligenter Ladeinfrastruktur in Deutschland und Europa.

http://www.rwe-mobility.com/

Video eMERGE-to-go

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